Von der Theorie zur Praxis

Die Idee

Der wissenschaftliche Kontext lässt mich nicht los.

Ende der 90er war ich als Dozentin für die Universität Hamburg und Fernuniversität Hagen im Bereich Arbeits- und Organisations-psychologie tätig.

Heute bin ich Tutorin für die private Fernhochschule Euro FH im Bachelor und Master Studiengang der Wirtschaftspsychologie. Wissenschaftliches Arbeiten erhöht die Konzentration und das strukturierte Denken. Darüber hinaus komme ich in Berührung mit interessanten Forschungsartikeln.

Das möchte ich gerne teilen, aber lediglich den auf den Punkt gebrachten praktischen Erkenntnisgewinn, der sich für Organisationen und für die das System bildende Menschen ergibt.

 


Erkenntnis 1

Um zu einer arbeitsfähigen Gruppe zu werden, ist Moderation und damit verbundene Reflexion und Interventionen unabdingbar. (Schuster, R.J.2016. Optimierung des Arbeitsprozesses einer Arbeitsgruppe. Gruppe, Interaktion, Organisation, 47,181-191.)

Erkenntnis 2

Mitarbeiterorientierung sowie Freundlichkeit und Respekt seitens der Führungskräfte gegenüber der Beschäftigten ist wichtig, um deren Arbeitsfähigkeit positiv zu beeinflussen. (Prümper & Becker.2011. Freundliches und respektvolles Führungsverhalten und die Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten. Fehlzeiten-Report. S.37-47. Berlin Heidelberg:Springer)

Erkenntnis 3

Arbeitnehmer, auch ungelernte, können mittels Modifikation der Arbeitsaufgaben, der interpersonellen Beziehungen oder der Einstellung zur Arbeit (Job Crafting) ihr Wohlbefinden steigern.  (Tim et al.2013. the impact of job crafting on job demands, job resources, and well-being. Journal of occupational health psychology, 18(2), 230-240.)